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März 2016 | Diabetes ein Zufall ??? !!!

Einen interessanten Vortrag wurde uns im Seniorenclub in der Berliner Straße von Frau Brasch gehalten. Sie berichtete, dass Schlaganfallrisiko bei Diabetikern sich um das 2 – 4 fache erhöht.

Weitere Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck und Stoffwechselstörungen nehmen drastisch zu. Hier potenziert sich die Gefahr einen Schlaganfall zu riskieren und oder einen Herzinfarkt zu erlangen. Dabei leiden Diabetiker sehr oft unter zu hohem Blutdruck, erhöhten Cholesterinwerten und das leidige Thema Übergewicht.

Hier heraus entwickelt sich auch ein großes Risiko der Krankheit Arteriosklerose. Arteriosklerose ist also eine gefährliche Gefäßkrankheit, auch Arterienverkalkung genannt, und besonders bei Diabetes rasant fortschreitet. Chronische Veränderungen der Gefäßwand, verringernder Blutfluss, Blutfette lagern sich ab (Plaque) und das Gefäßinnere wird drastisch gestört. Leider ist es so, dass ältere Menschen, aber besonders Diabetiker ein drastisch ansteigendes Schlaganfallrisiko haben. Dabei wird prognostiziert, dass 75% der Diabetiker an einen Schlaganfall oder Herzinfarkt sterben werden.

Was kann man dagegen tun???

Ich selbst beteilige mich seit nun mehr als zehn Jahren am REHA-Sport. Natürlich habe ich auch Bluthochdruck und Diabetes. Dabei bin ich der Meinung, dass durch gezielte Arbeit, mit ärztlicher Hilfe, ein Umdenken unumgänglich ist. Dabei ändert sich auch der Fettstoffwechsel!! Mal keine dicke Salami auf das Brot, sondern Salate, Obst und auch „ungesüßten“ Joghurt. Mir selbst ist es nicht leicht gefallen und mein Eheweib hat mich konsequent unterstützt. Bewegung und etwas für die Gesundheit tun ist für mich das „a“ und“ o“. Das ist das Minimum was man tunlichst machen sollte.

Auch wenn meine Frau sagt:“ Los wir gehen eine Runde raus“ ist es sehr gut für mich immer in Bewegung zu bleiben, nicht zu „verkalken“. Summa Sumarum ist für mich alles auf den Diabetes zurück zu führen. Tun kann ich nach Schlaganfall und Herzinfarkt nix mehr, leider. Aber Konsequenzen habe ich daraus gezogen - um nicht ein leidiger alter Diabeteskranker zu bleiben.

Detlef Niesel März 2016

Familienseminar in Bad Liebenstein vom 04.10. — 06.10.2012

“Wege gemeinsam gehen — Familie mit Behinderung ,,

Schwerpunkt war, den lebendigen Austausch zwischen Betroffenen, Angehörigen und Selbsthifegruppen (SHG) zu pflegen. Jeder war willkommen – mit und trotz Behinderung!
Deshalb standen bei diesem Seminar nicht nur die Arztvorträge, sondern die Kommunikation im Vordergrund.
In lockerer, freundlicher und aufgeschlossener Atmosphäre und durch ein forderndes interessantes vielseitiges Programm wurden die Tage in Bad Liebenstein gestaltet.
Um es vorweg zu nehmen: Es waren lehrreiche und erlebnisfrohe Tage.

Nach der Begrüßung am 04.10.2012, dem gegenseitigen Kennenlernen und Vorstellen der unbekannten Seminarteilnehmer ging Frau Angelika Barasch zur Tagesordnung über.
Durch den DDR-Film mit DDR-Schauspielern ,,Geschichten über den Gartenzaun“, ,,die Leistungsschau“ und das Leben in der ,,Kleingartenanlage Ulenhorst“ wurde die Aufmerksamkeit aller Seminarteilnehmer auf das höchste gefordert. Frau Barasch deutete an, dass es sinnvoll wäre sich viel zu merken – wir würden noch mit einigen Fragen zu rechnen haben. Nicht heute – aber vielleicht in zwei Tagen.
Wir waren alle gespannt, was da auf uns zukommen wird. Es wurden schnell viele Notizen gemacht und manche angeregte Unterhaltung geführt.
Ab 19:00 Uhr wurde ein erstklassiger Lichtbildervortrag über das herrliche Thüringen mit Gitarren- und Gesangs-Begleitung vorgeführt. Er war für alle Teilnehmer interessant und spannend.

Tagesbusreise am 05.10.2012 durch die Rhön, an einem nasskalten, verregneten Herbsttag.
Erster Halt war am Keltenbad/ Bad Salzungen. Es wurde eine individuelle Besichtigung der frei zugänglichen Einrichtungen (z.B. Gradierwerk, Sole-Therapiebecken, Salzstock) vorgenommen.
Weiter ging es dann mit dem Bus, westwärts, der Thüringisch–Hessischen Landesgrenze entgegen.
Wir fuhren in das Biosphärenreservat Rhön - eine bunte Herbstlandschaft. Die R H Ö N, das sind große Weiden für Rind und Rhönschafe, Kalkmagerrasen, dichte Buchenwälder im Norden und in der Mitte die
,,lange Rhön“ mit ihrem einzigartigen Hochflächen und Mooren
(Rotes- u. Schwarzes Moor). Und das sind auch die uralten Orte mit den historischen Fachwerkgebäuden im Hennebergischen und Fränkischen Stil.
Mitten in der Rhön war die deutsche Teilung besonders schmerzhaft zu verspüren. Wir überquerten mehrmals die ehemalige ,,Demarkationslinie“ (dem heutigen Grünen Band), links und rechts begleitet von den ehemaligen Grenztürmen.
Die nächste größere Rast (Imbiss) war in der, zum Rhön Club gehörenden, Berghütte ZV Oberalb.
Es war bewundernswert und sehenswert, was aus dem Reisebus an Speisen und Getränken zu Tage gefördert wurde!
Nachdem ein jeder sich an Leib und Seele gestärkt hatte, fuhren wir auf der Hochrhönstraße, vorbei an Streuobstwiesen mit bis zu 30 Obstsorten, auf von Apfelbäumen umsäumten Landstraßen.
Eine kurze Wanderung im ,,Schwarzen Moor“, mit dem zum Reichsarbeitsdienst gehörenden Tor (heute Mahnmal), musste ins Wasser fallen.
Kaffee und Kuchen wurde im ,,Thüringer Rhön Haus/Oberweid" im "Dreiländereck" serviert. Hier machten wir Bekanntschaft mit dem Rhön-Räuber (H. Paulus), dem legendären ,,Robin Hood der Rhön“, der den Reichen nahm, und den Armen gab.
Ich könnte noch viel erzählen, von Berg und von Tal, doch nein, viel Worte erspar ich mir und sage nur eins: ,,Ja, kennst Du die herrliche RHÖN noch nicht? Ich kannte sie bis heute nicht“.
Unser aller Dank ging auch an den Busfahrer. Für nächstes Jahr vormerken.

Fortsetzung am 06.10.2012:
13 Fragen zum DDR-Film: Wer waren die Schauspieler, welche Filmrolle damals – und heute? Wie hießen die Orte und Flüsse während der Busreise? Ein Bilderpuzzle! Es war sehr schwer. Die Malkunst kam auch nicht zu kurz.
Wer malte die besten Rhönschafe? Alle Seminarteilnehmer waren noch einmal stark gefordert! Wir Teilnehmer schufteten.
Wer hatte da noch den nötigen Durchblick? Da gibt es nur eine Antwort: Frau Barasch!
Einen ganz besonderen Dank geht an die Seminarleiterin Frau Barasch und auch ein Dankeschön an alle Organisatoren.

Im nächsten Jahr 2013 kommen wir wieder.

Willi Steinborn


Praxis für Logopädie
Angelika Barasch

Häßlerstraße 6
Polyklinik Süd - Melchendorfer Straße 1
99096 Erfurt

Tel.: 03 61 / 6 53 86 79
Fax: 03 61 / 6 53 86 80

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